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180-Tonnen-Transport verlief ohne Komplikationen

Gegen elf Uhr morgens ist gestern der neue Transformator für das SEO-Pumpspeicherwerk in Vianden engekommen, nachdem die Fahrt über Nacht non Bech-Kleinmacher nach Vianden mit dem 180 Tonnen schweren Spezialtransporter ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen war.

Vianden - Nachdem Ende Dezember letzten Jahres der Transformator der "Maschine 10" im SEO Pumpspeicherwerk ausgefallen war, musste ein neuer Transformator bestellt werden. Da dieser den spezifischen Bedürfnissen der SEO entsprechend hergestellt werden sollte, mussten einige Monate Wartezeit in Kauf genommen werden.
Der Transformator war am Dienstag vergangener Woche vom Gelände des Herstellers, der Firma Pauwels in Malines (B), per Spezialtransport zum Hafen gebracht worden, wo die 122 Tonnen schwere Last per 500-Tonnen-Kran auf ein Schiff geladen wurde.
Sonntagnacht erreichte das Schiff den Landesteg der Firma Hein in Bech-Kleinmacher. Der Transport nach Vianden, für den die belgische Firma Intermont verantwortlich war, wurde am Montagabend angetreten. wie es die Planung vorgesehen hatte. Zuständig für die Koordination war die "ATS-Cranes" aus Frisingen.

Da der Firmeneigene 500-Tonnen-Kran zurzeit im Heiderscheider Windpark im Einsatz ist, musste auf einen Kran der Partnerfirma Steil aus Trier zurückgegriffen wrden, der den Transformator auf einen Spezialtransporter hob. Insgesamt wog der beladene Transformator ganze 180 Tonnen, war 36 Meter lang, 5,50 Meter hoch und 3,50 Meter breit.

An mehreren Stellen mussten Hindernisse wie Verkehrsampeln weggedreht werden, um dem Koloss Platz zu machen.

Die von der Polizei eskortierte Fahrt verlief ruhig und problemlos, so Cary Arendt von ATS Cranes. Mit maximal 30 km/h schlich der Transporter über Remich, Frisingen und Hesperingen am Hauptbahnhof vorbei, durch den Rollingergrund weiter Richtung Lorentzweiler nach Mersch, Cruchten und Colmar-Berg in Richtung Hosingen, wo um 3.30 Uhr eine Pause eingelegt, alles überprüft und die Polizeieskorte gewechselt wurde.
Um 8.30 Uhr ging die Fahrt weiter nach Stolzemburg, wo der Transformator gegen 11 Uhr sicher eintraf und gegen 15 Uhr wieder auf eigenen Rädern stand. Der 500-Tonnen-Kran war zwischenzeitlich in Bech-Kleinmacher ab und in Stolzbourg wieder aufgebaut worden, um den Trafo vom Transporter zu hieven.

Im Laufe der nächsten Wochen wird der Transformator mit etwa 30.000 l Öl gefüllt und wieder vollständig zusammengebaut, wodurch er noch mal an Höhe und Breite dazu gewinnen wird.

Es sei bei der Organisation nichts dem Zufall überlassen worden, so Cary Arendt, der erleichtert war über den reibungslosen Verlauf des nicht alltäglichen Transports.

 

© 2004 ATS Cranes 28, RUE ROBERT SCHUMAN L-5751 FRISANGE Tel.: (+352) 23 60 44-1 / Fax: (+352) 23 60 44-44