Windpark Kehmen-Bourscheid
Strom durch Windenergie aus sieben Türme
Insgesamt sieben neue Türme sind dabei, im Windpark
Kehmen-Bourscheid errichtet zu werden, um somit Strom aus Windenergie
zu gewinnen. Um diese Energiegewinnung auszuweiten, so ein Verantwortlicher,
sei noch genügend Platz in Luxemburg vorhanden, nur müsse
ein Umdenken in der Bevölkerung erfolgen.
Heiderscheid - Etwa vor sechs Jahren wurden in unmittelbarer
Umgebung der jetziigen Baustelle drei Windtürme errichtet. Damals
waren es noch Stahlmasten, die gesetzt wurden und etwa 60 Meter hoch
waren. Mit der erzeugten Windkraftkönnen bei deisen Türmen,
bei optimaler Windgeschwindigkeit, etwa 400 Haushalte pro Turm mit Strom
versorg werden.
Heute sind es sieben neue Türme die errichtet
werden, beziehungsweise bereits teilweise errichtet sind. mit ihrer
jeweiligen Kraft werden 1,8 MW/h pro Mast Strom erzeugt, wemit etwa
1.200 Haushalte pro Mast mit Strom gespeist werden können.
Die erzeugte Stromenergie des Windparks Kehmen-Bourscheid wird aber
in das Cegedel-Netz eingespeist.
Ein Windturm ist 98 Meter hoch und wird hierfür
an der Nabenhöhe gemessen. Die Nabenhöhe ist der Befestigungspunkt
der drei Rotoren, durch die das System zum Drehen gebracht wird.
Bei schwachem Windeinfluss, genauso wie bei zu starkem
Wind, schalten sich die Generatoren automatisch ab. Was die Windrichtung
anbelangt, so richte sich der Drehkopf automatisch auf diese aus, so
der Hersteller.
Jeder einzelne Mast besteht aus 23 Betonelementen,
wobei das größte 60 Tonnen und das kleinste 20 Tonnen wiegt.
Ein Rotor wiegt vier Tonnen. Insgesamt hat ein solcher Windturm 1.000
Tonnen Gewicht (mit Fundament und ohne Rotor und Generator).
Der Aufbau eines Windturmes dauert in etwa eine Woche.
Die Betonelemente wrden zum Schluss mit Stahlseilen im Inneren verspannt,
um den nötigen Halt und die geforderte Sicherheit zu garantieren.
Der Aufbau eines Rotors braucht etwa zwei Tage.
Der Betonturm wird mit Hilfe eines 500-Tonnen-Krans montiert, derweil
für die Platzierung des Generators ein 600-Tonnen-Gittermast benötigt
wird.
Für die Kräne zeichnet die Firma ATS (Arendt-Trippel-Steil)
verantwortlich. Diese Kräne, welche nicht nur in Luxembourg zum
Einsatz kommen, sind teilweise die größten, die auf luxemburgischem
Gebiet je gearbeitet haben.
Für den Bau der Windtürme war die Firma
Enercon verantwortlich. Zurzeit arbeiten an diesem Unterfangen 18 Leute
Hand in Hand, darunter Betonmastarbeiter, Spezialisten für die
Generatoren sowie Elektriker.
Etwa 300 Lkws haben in Form eines "transport
exceptionnel" die nötigen Bauelemente angeliefert.
Vom Sitz der Enercon aus der sich im norddeutschen
Aurich befindet, können Fehler festgestellt werden, die dann von
Gruppen, die in der Gegend weilen, sofort behoben wrden können.
Mitte September soll der Windpark Kehmen-Bourscheid
betriebsbereit sein.